Von Professor Ludwig Wappner gestaltete U-Bahnhöfe in Karlsruhe eröffnet

Am Samstag den 11.12.2021 wurde nach dem Wettbewerbsgewinn 2004 von Allmann Sattler Wappner Architekten zusammen mit dem Lichtkünstler Ingo Mauer aus München das Jahrhundertbauwerk der neuen Untergrundbahnhöfe in Karlsruhe feierlich eröffnet. Die Planung und Realisierung erfolgte schwerpunktmäßig von 2010-2021 und konnte mit der Berufung von Prof. Ludwig Wappner ans KIT im Jahr 2010 eine vorteilhafte Liaison zwischen Lehre, Forschung und Praxis eingehen. Mit der Realisierung des Stadtbahntunnels Karlsruhe befinden sich nun sieben Haltestellen der Straßenbahn im Untergrund. Die äußeren Bedingungen ihrer jeweiligen Lage im Stadtgefüge spiegeln sich in den unterschiedlichen Geometrien wider. Eine einheitliche und zurückhaltende Gestaltung der Innenräume verbindet die unterirdischen Bauwerke zu einer in sich abgeschlossenen Raumfolge, die einen Kontrast zur optischen und akustischen Reizdichte in den darüber liegenden Plätzen und Straßenzügen bildet.

Ein wesentliches Gestaltungselement ist das von Ingo Maurer entworfene Lichtkonzept. In Anlehnung an die notwendigen Abhängungen der elektrischen Oberleitungen, durchzieht eine Stahlseilkonstruktion frei den Raum. In einer Anordnung von drei nebeneinander und zwei übereinander liegenden Seilen wirkt die Lichtkonstruktion – je nach Blickachse der Fahrgäste – wie feinsinnig arrangierte Noten einer Symphonie. 

Schelling Studienpreisverleihung

Der Schelling-Studienpreis ist das studentische Pendant des renommierten Schelling-Architekturpreises, der alle zwei Jahre von der Schelling Architekturstiftung in Karlsruhe an internationale Architekturschaffende verliehen wird. Der Studienpreis wurde 2015 erstmals verliehen.

In diesem Jahr waren neun ehemalige Studierende nominiert, die ihren Masterabschluss in den vergangenen zwei Jahren abgelegt haben. Der Hauptpreis ist mit 2.000 Euro dotiert.

 

Die Nominierten und ihre Projekte:

Laura Amon 
Arche Noah - Wie kann Architektur den Artenschutz in Zoologischen Gärten verankern und der Öffentlichkeit zugänglich machen?

Hanna Wollny
Gebäude als Materialressource - Am Beispiel eines temporären Hörsaalgebäudes

Clara Süssmann 
Auf Schatzsuche im Schwarzwald – Mineralienspeicher Grube Clara

Julius Grün 
Städtische Bühnen Frankfurt – Prototyp für Performative Architektur

Fanny Hirt 
Kaufhaustransformation – Neudefinition der Heidelberger Innenstadt

Yesim Kilicer  
Umnutzung vom Galeria Kaufhof, Berlin

Tim Eggers
Japan.Deutschland.Architektur?

Lisa Maria Behringer
Neo Natura: Vom Sichtbarwerden einer Neuen Natürlichkeit

 

Die Jury: Kaye Geipel, Lina Ghotmeh, Prof. Dr. Kathrin Golda-Pongratz, Daniel Uhrig und Prof. Dr. Tobias Wallisser.

 

Die Veranstaltung wurde moderiert von Dr. Ursula Baus und Prof. Dr. Ludger Hünnekens.

 

Wir gratulieren Clara Süssmann!

Schelling Architekturpreisverleihung

Mit einjähriger Verspätung fand die Bekanntgabe der Schelling Architekturpreise 2020 am 17. November 2021 um 18 Uhr zum ersten Mal online statt:

Den Theoriepreis erhält Prof. Itohan Osayimwese, Providence / USA.

Für den Architekturpreis waren nominiert:
Lina Ghotmeh, Paris
TEd’A Archquitectes, Mallorca
Xu Tiantian/DnA Design and Architecture, Peking

Die nominierten Architekten stellten in einem Film ihre Arbeiten vor, die Entscheidung der Jury wurde bekanntgegeben und der Preis verliehen.

Die diesjährige Preisträgerin ist Lina Ghotmeh.

In Kürze wird hier der Film, der bei der Verleihung gezeigt wurde, zu sehen sein.

 

Bilder: Bernd Seeland

Angebot für Sponsoren des KIT

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Werden Sie jetzt Sponsoring-Partner für das am KIT entwickelte Tiny House auf dem Campingplatz in Karlsruhe-Durlach. 

Der Rohbau steht schon! Am 27. Mai 2021 feierten Studierende des KIT gemeinsam mit Zimmerei-Meisterschülern der Friedrich Weinbrenner Gewerbeschule Freiburg, 

VertreterInnen der Stadt Karlsruhe und weiteren Partnern Richtfest für das erste Tiny House auf dem Durlacher Campingplatz. 
Der aus dem studentischen Wettbewerb „tiny timber tourism“ hervorgegangene Siegerentwurf von Merve Simsek und Mena Ghaly wird seit Oktober 2020 gemeinsam mit weiteren Kommilitonen und wissen-schaftlichen Mitarbeitern an der Professur Bau-konstruktion von Prof. Ludwig Wappner entwickelt.
Neben der Nutzung durch Campinggäste wird die Stadt Karlsruhe die konsequent nachhaltig und weitestgehend sortenrein gebaute Unterkunft für einige Wochen im Jahr wohnungssuchenden Studierenden zur Verfügung stellen. 

Damit das Wirklichkeit werden kann, werden aber erst noch Sie  gebraucht!
Als Sponsor fördern Sie dieses attraktive und zukunfts-weisende Pilotprojekt, von dem noch viel die Rede sein wird. Wenn Sie daran teilhaben möchten, müssen Sie schnell sein – denn der weitere Ausbau wird zügig vorangehen, damit die ersten „tiny timber touristen“ im Herbst  2022 einziehen können. 
Melden Sie Ihr Interesse unter Angabe des gewünschten Sponsoring-Pakets per E-Mail an hoffmann.peter∂kit.edu so bald wie möglich an. 

Sehr gerne könen auch Sachleistungen entgegen genommen werden.

Die Vergabe der Sponsorenverträge richtet sich nach dem Datum des Eingangs Ihrer aussagefähigen Interessenbekundung.

Download Broschüre

Schindel Workshop 1

Stadtbaukunst-Förderpreis - Das städtische Haus 2021 - Preisträgerin

Ruth Bartelmann gewinnt mit ihrer Masterarbeit "Werken und Wohnen" aus dem SoSe 2020 betreut von Prof. Ludwig Wappner einen Preis bei dem Stadtbaukunst-Förderpreis „Das städtische Haus 2021“.

Tiny House

Seit Ende Mai steht der Rohbau unseres Tiny-Hauses auf dem Durlacher Campingplatz.
Ihren Entwurf haben Merve Simsek und Mena Ghaly gemeinsam mit ihren Kommilitonen David Urich und Adrian Obermüller und dem Team der Professur Baukonstruktion, Peter Hoffmann, Helge Hörmann, Falk Schneemann sowie Prof. Ludwig Wappner zur Baureife entwickelt. Das Tragwerk des sortenrein konstruierten Hauses wurde gemeinsam mit Daniel Lauterkorn von der Professur Tragkonstruktionen entwickelt. Die gesamte Werkplanungsphase wurde begleitet von den Zimmerei-Meisterschülern der Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule Freiburg. Abbund und Vorfertigung fand im Kompetenzzentrum Bau in Bühl statt, bevor die Elemente im Rahmen unserer Seminarwoche Hand in Hand  mit Zimmerleuten und angehenden Architekt*innen aufgerichtet wurde.

https://www.tttdurlach.de

https://www.baden-tv.com/mediathek/video/campingplatz-durlach-das-erste-tiny-house-feiert-richtfest/

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/tiny-house-auf-campingplatz-karlsruhe-durlach-100.html

https://bnn.de/karlsruhe/tiny-house-campingplatz-karlsruhe-durlach-richtfest-ferien-studenten

https://www.durlacher.de/start/neuigkeiten-archiv/artikel/2021/juni/09/traum-vom-leben-auf-kleinstem-raum-erstes-tiny-house-auf-dem-campingplatz-durlach-steht

https://www.durlacher.de/galerie/2021/mai/27-tiny-house-auf-dem-campingplatz-durlach

 

Urban timber architecture Karlsruhe

Bernd Seeland

In der ständigen Auseinandersetzung mit der Stadt, in welcher wir leben, entstehen an der Architekturfakultät des KIT regelmäßig spannende Entwürfe für Karlsruhe.  Die Entwurfsthemen beschäftigen sich vom Städtebau bis hin zur Konstruktion im Detail mit zeitgemäßen gesellschaftlichen Fragestellungen wie der Schaffung von Wohnraum oder der zukünftigen Nutzung unserer Innenstädte. Vor dem ständigen Anspruch eines nachhaltigen Bauens sind an der Professur Baukonstruktion im Wintersemester 2019 der Entwurf "Timber Student Housing“ für studentisches Wohnen am Adenauerring und  im Wintersemester 2020 der Entwurf „Next Economy“ für urbane Produktionen und neue Wohnformen im Passagehof als Holz- bzw. Holz-Hybridkonstruktionen entstanden.   Mit dem Titel "Timber Student Housing“ war das übergeordnete Thema des Masterentwurfs im WS 2019, neben der Schaffung einer größeren, zusammenhängenden studentischen Wohnanlage samt zugehöriger Infrastruktur,  insbesondere die konzeptionelle, strukturelle, raumbildende und konstruktive Auseinandersetzung mit dem nachwachsenden Baustoff Holz im Hochbau. Für den Entwurf stand ein Gebiet östlich des Adenauerringes und damit in unmittelbarer Nähe zur lebendigen Ost-Stadt zur Verfügung, welches derzeit schon mit weiteren Institutsbauten bebaut wird. Für dieses weitläufige Areal wurde von den Studierenden zunächst ein robustes städtebauliches Konzept mit zugehöriger Freiraumplan entwickelt, bevor der eigentliche Entwurf für ein beispielhaftes, konzeptprägendes Gebäude ausgearbeitet wurde. Ein begleitendes Seminar ergänzte die intensive Auseinandersetzung der Studierenden bei diesem Entwurf mit dem Thema „Bauen mit Holz im städtischen Kontext“.  Entwurfsaufgabe von „Next Economy“ war, einen Teil des innerstädtischen Blocks um den lebendigen Passagehof in Karlsruhe neu zu strukturieren und zu gestalten, so dass hier mit neuen Konzepten und hybriden Typologien, Arbeiten und Wohnen gemischt entwickelt werden können.  Entstanden sind  innovative Wohnmodelle, öffentliche Bereiche im Erdgeschoss, ein Informationszentrum Holz sowie kleinere Gründerwerkstätten für die Bereiche Design und Möbel, in denen der Werkstoff Holz und die neuen digitalen Möglichkeiten seiner Bearbeitung, angewendet werden können. Als anregender Beitrag zur aktuell wichtigen Diskussion um eine zielgerichtete Nachhaltigkeit und einen schonenden Umgang mit unseren Ressourcen, sollte es sich bei allen Entwürfen um Holz- oder Holzhybridbauten handeln, die möglichst sortenrein entwickelt und detailliert wurden. Die gezeigten Ergebnisse sind bestes Zeugnis dieser intensiven Auseinandersetzung und zeigen nachweislich die außerordentlich hohe entwurfliche und konstruktive Qualität vieler Entwürfe.

8. - 30. Juni 21  Ausstellung im Architekturschaufenster Karlsruhe

 

 

Sozialutopie

Vortrag von Lisa Häberle im Seminar DichteArchitekturStadt+

Seit 2008 leben erstmals mehr Menschen in der Stadt als auf dem Land und bis 2070 werden schon knapp 70 Prozent der Menschheit ihren Alltag in urbanen Agglomerationsräumen verbringen. Doch innerstädtischer Wohnraum fehlt, besonders im Bereich des geförderten Wohnungsbaus. Die ‚Boomjahre‘ nach dem zweiten Weltkrieg zwischen 1949 und 1975  führten im Wohlfahrtsstaat Deutschland durch eine weitreichende Wohnungspolitik im Massenmodell zu intensiver Objektförderung und dem Bau von 4,9 Millionen öffentlich geförderter Wohnungen. Obwohl die Großwohnbauten in der Öffentlichkeit zumeist negativ konnotiert werden, charakterisieren sich einige Bauten dieser Epoche jedoch nicht nur durch eine hohe Zahl an gefördertem Wohnraum, sondern auch durch eine bis heute hohe Bewohnerzufriedenheit. Der Entwurf basiert folglich auf der Untersuchung der Typologie der Großwohnbauten der Nachkriegsjahre als Grundlage einer reproduzierbaren Architekturtypologie für das 21. Jahrhundert. Dabei wurden charakteristische strukturelle und konzeptionelle Merkmale wie der ‚verkehrsgerechte‘ Sockel und die Integration weitläufiger Konsumeinrichtungen an den aktuellen politischen, gesellschaftlichen und architektonischen Habitus angepasst. Im Sinne eines nachhaltigen Städtebaus sowie zur Schaffung neuer, stadteigener Bauflächen bildet die Typologie Großwohnbau eine Synthese mit bestehender Infrastruktur und stellt dabei zeitgleich das Grundgerüst zur Umnutzung in einer autofreien Zukunft. Der Bedeutungszuwachs von Wissenschaft und Technologie in den vergangenen Jahren und das Wissen über die Zugangsmöglichkeiten zu Informationskanälen sowie die Fähigkeit, die Fülle an Informationen zu filtern, bilden heute eine eigenständige Dimension sozialer Ungleichheit. Die Integration kollektiv und durch das Quartier eigenverantwortlich bespielbarer Kulturflächen soll im geförderten Wohnungsbau die Grundlage sozialer Gerechtigkeit und gleicher Zugangschancen zu städtischen Gütern bilden und wird gleichsam zum sichtbareren, verbindenden Element im Stadtraum.

Verfasserin: Lisa Häberle
Masterthesis WS 2019/2020 entstanden am Lehrstuhl für Städtische Architektur, Prof. Dietrich Fink und am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design, Prof. Dr. Phil. Habil. Dietrich Erben

 

 

Stegreif Innenhof+

AUFGABE:  Die Innenhöfe des Gebäudes 20.40 stellen zwei wichtige Binnenfreiräume der Architekturfakultät dar, und werden traditionell für diverse Veranstaltungen, von open-air Zwischenkritiken, Fakultätsgespräche, Vorträge, Freiunterricht, Bauten im M 1:1 und Installationen, aber insbesondere auch für Festivitäten und Feierlichkeiten der Fakultät, gerne genutzt.
Mit dem Bau einer neuen Lüftungsanlagen der Hörsäle im Zwischentrakt und der notwendigen Integration zweier Lüftungskamine im westlichen Hof, eröffnet sich aktuell eine Diskussion um eine Neugestaltung dieses Hofes, so dass zumindest dieser Raum sein Potential als „Hub“ der Fakultät in einer post-COVID Zukunft entsprechend besser entfalten könnte. Dazu soll auch für den östlichen Hof, der derzeit hauptsächlich für die Design Build Projekte M1:1 der Gebäudelehre im 1. Semester genutzt wird, konzeptionell neu gedacht werden. Die beiden Innenhöfe bieten geschützte, aber auch von intern gut einsehbare plurivalente Freiräume, deren Entwicklungs- und Nutzungspotentiale jedoch bei angemessenerer Gestaltung jedoch noch viel mehr anzubieten hätten wie bislang.
Das avisierte Ziel des Stegreifes ist es, angemessene und attraktive Lösungen zur Neuaktivierung der beiden Höfe zu entwickeln, um somit langfristig ihre Qualitäten und Tauglichkeit zu verbessern und zu stärken. Die bestehenden verglasten Pavillons im westlichen Hof stehen zunächst optional zur Verfügung. Die bestehenden Zugänge und Übergänge zu den Fensterbereichen der Untergeschossräume, sind zu beachten. Dies gilt auch für die beiden großen Bäume im westlichen Hof. Mit einfachen und robusten landschaftsarchitektonischen Mitteln und mit multifunktional nutzbarne baulichen Interventionen, soll ein zukunftstaugliches und attraktives Angebot für diese wertvollen Außenräumen der Architekturfakultät entwickelt werden.
Der Stegreif kann individuell alleine oder in einer Zweiergruppe bearbeitet werden, begleitet von den Professuren Baukonstruktion, Landschaftsarchitektur und Gebäudelehre.

TEAM:         Prof. Ludwig Wappner, Prof. Meinrad Morger, Prof. Henri Bava

AUSGABE: Mi. 09.06.2021, um 11:00 Uhr, digital
ZOOM:       https://kit-lecture.zoom.us/j/61405897606?pwd=YnMxUlB5enQvK1pGTUYrRnRjNmEzZz09
Meeting ID: 614 0589 7606, Passcode: innenhof

 

wa award 2021 - Preisträgerin

Ruth Bartelmann gewinnt mit ihrer Masterarbeit "Werken und Wohnen" aus dem SoSe 2020 betreut von Prof. Ludwig Wappner einen Preis bei dem wa award 2021.

https://www.wettbewerbe-aktuell.de/wa-award

 

 

Umbaukultur_Über die Potentiale des baulichen Bestandes

Stegreif Kiosk Bühl

Zoom-Meeting Ausgabe:
 
Meeting-ID: 644 9012 1428
Kenncode: 560230
 
 

Schlusskritik

ars et architectura

Das gesellschaftliche Ansehen der Architektur ist im Laufe der letzten Jahrzehnte einem dramatischen Paradigmenwechsel ausgesetzt. War die ursprüngliche Bedeutung eine handwerklich geprägte Beschäftigung, wie eine funktional notwendige, aber auch ästhetische Auseinandersetzung des Menschen mit der gebauten Umwelt, so entwickelt sich der Beruf mehr und mehr hin zu Dienstleistung, Projektmanagement oder Fassadendesign. 
 
Die aktuell verstärkte Nachfrage nach Rationalisierung und Effizienz lässt immer weniger Raum und Zeit für die Beschäftigung mit handwerklich geprägten Räumen, Konstruktionen, Details und Fügungen. 
Je armseliger diese Auseinandersetzung wird und je mehr die Digitalisierung unser Berufsbild verändert, desto wichtiger erscheint es uns, sich in der Lehre umso mehr mit den elementaren Werten und Praktiken des Handwerks auseinanderzusetzen, um die grundlegenden Kenntnisse der Handwerkskunst neu zu kultivieren. 
 
Die diesjährige Vortragsreihe möchten wir mit den baukulturellen Beiträgen unserer Referenten*innen zu gesellschaftsrelevanten Fragen einer identitätsstiftenden, sinnlichen, von Handwerk und Material geprägten, aber auch nachhaltigen Architektur, bereichern. Pointierte Positionen dürfen dabei ebenso wenig fehlen, wie unterschiedliche Blickwinkel und Widersprüche. 
 
Die Vorträge finden mittwochs um 19:00 Uhr statt. 

Die Vorträge sind als Fortbildungsveranstaltung der AKBW für alle Fachrichtungen im Umfang von einer Stunde anerkannt. Genauere Informationen zum Erhalt der Teilnahmebescheinigung erhalten Sie zu Beginn jeder Veranstaltung.
 
13.01.2021
Peter Haimerl.Architektur, München
Peter Haimerl
http://peterhaimerl.com

Zoom-Meeting beitreten:


 
20.01.2021
Innauer-Matt Architekten, Bezau
Markus Innauer
http://www.innauer-matt.com/

Zoom-Meeting beitreten:
https://kit-lecture.zoom.us/j/69271763279?pwd=M2RNZXFPdEN5b20vTXNIdnhKZC9pQT09

 
Meeting-ID: 692 7176 3279
Kenncode: 395347


 
27.01.2021
Architekturbüro Patrick Thurston, Bern
Patrick Thurston, 
http://www.thurston.ch/

Zoom-Meeting beitreten:
https://kit-lecture.zoom.us/j/69039516986?pwd=b3BQY0R2ZGZxNGZ1U0pTekVFcDJaZz09

 
Meeting-ID: 690 3951 6986
Kenncode: 381153


 
03.02.2021
PEDEVILLA ARCHITECTS, Bruneck
Armin Pedevilla
https://pedevilla.info

Zoom-Meeting beitreten:
https://kit-lecture.zoom.us/j/61003662850?pwd=aUhSTlREZXJ1NlhhTUpKaXNlSjJ1dz09

 
Meeting-ID: 610 0366 2850
Kenncode: 822251


 
10.02.2021
Angela Deuber Architects, Zürich
Angela Deuber
https://angeladeuber.com

Zoom-Meeting beitreten:
https://kit-lecture.zoom.us/j/69271051733?pwd=endzM2FyOEdxZWZFOEMxdk5uVDR0Zz09

 
Meeting-ID: 692 7105 1733
Kenncode: 667191


 
Organisation 
Professur Gebäudelehre, Prof. Meinrad Morger
Professur Baukonstruktion, Prof. Ludwig Wappner
 
Ausstellung zur Vortragsreihe (unter Vorbehalt)
Foyer EG vor dem Haller-Hörsaal
14.12.2020 – 12.02.2020

Diese Reihe wird von der Wüstenrot Stiftung und der Sto-Stiftung gefördert.

Stegreif

tiny timber tourism Ausstellung

Heinrich-Hübsch Preis

Yussra Sadi wurde dieses Semester für ihre herausragenden Bachelorabschlussarbeit mit dem Heinrich-Hübsch Preis ausgezeichnet.

ClearSpaceOne – ESA Research-lab auf dem Monte Tamaro, Tessin
hrsg. von Prof. Ludwig Wappner

ttt tiny timber tourism Durlach

Stegreif-Entwurf

Für den Karlsruher Campingplatz in Durlach sollten im Rahmen eines Stegreifs mehrere fest installierte Camping Unterkünfte für je zwei bis drei Personen in Holzbauweise entwickelt werden und neben Schlaf- und Essplätzen auch eine kleine Küche mit zwei Kochplatten, Spüle und Kühlschrank beinhalten. Die Einheiten werden mit einem kleinen Bad mit WC, Waschbecken und Dusche sowie Stauräumen für Gepäck ausgestattet. Im Außenbereich sollen Sitzflächen auf einer Terrasse geschaffen werden.
In Zusammenarbeit mit dem Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft der Stadt Karlsruhe wurde der Stegreif als Wettbewerb ausgelobt. Am 09.07.2020 fand die Jury zum Wettbewerbsteil der eingereichten Stegreif-Entwürfe statt.
In mehreren Rundgängen wurden die Arbeiten hinsichtlich Leitidee zu Ort und Aufgabe, Integration in Kontext, Architektonisches Gesamtbild, Qualität Innen- und Außenräume, Funktionalität und Nutzbarkeit, Kohärenz Entwurf und Konstruktion, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beurteilt.
Die Jury, bestehend aus Prof. Ludwig Wappner, Falk Schneemann, Peter Hoffmann, Jonas Framelsberger (Frammelsberger Holzbau), Julia Altenbrand (Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft), Anne Sick (Leiterin Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft)  und Tom Dueck vom Stadtamt Durlach wurden folgende Preise und Anerkennungen verliehen:

Anerkennung:        Peter Hund
Anerkennung:        Aurelius Tauer und Samantha Vinueza
Anerkennung:        Chris Soltysiak und Julius Grün

3. Preis:         Lisa Reinhardt
2. Preis:         Konstantin Beck und Ruth Meigen
1. Preis:         Merve Simsek und Mena Ghaly

 

Gemeinsam mit dem Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft und dem Stadtamt Durlach ist eine Ausstellung aller Arbeiten im Oktober geplant. Die Preisverleihung der prämierten Arbeiten findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung statt.

 

Timber Student Houses

Bergstation Salzburg

ieb

PRÄSENTATION DER ENTWÜRFE
Mittwoch, 05.01.2020, ab 10:00 Uhr

Studio 1 - AOC Halle
AOR Thomas Haug, Gastkritiker Christian Struber, Salzburg
Studio 2 - Raum 240
Prof. Renzo Vallebuona, Gastkritiker Stefan Höll, Salzburg
Studio 3 - Zeichensaal Bildende Kunst
Prof. Ludwig Wappner, Gastkritiker Hennig Ehrhardt, Stuttgart

AUSSTELLUNG DER ARBEITEN
ab 06.02.2020, Foyer 2.OG, Geb. 20.40

Stegreif

Seit dem Ende der Saison 2017 hat der Karlsruher Campingplatz keinen Betreiber mehr und die Camper fahren einfach an der Fächerstadt vorbei. Um das zu ändern, wird die Stadt Karlsruhe den Betrieb ab Frühjahr 2020 übernehmen.   Für den Campingplatz in Durlach sollen mehrere fest installierte Camping Unterkünfte für je zwei bis drei Personen in Holzbauweise entwickelt werden. Sie sollen neben Schlaf- und Essplätzen auch eine Kochgelegenheit und ein kleines Bad beinhalten. Der Stegreif findet im Rahmen eines Wettbewerbs in Zusammenarbeit mit dem Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft der Stadt Karlsruhe statt. Ziel ist, den Siegerentwurf gemeinsam mit einem Holzbauunternehmen zu realisieren.

BEARBEITUNG Einzel oder Gruppenarbeit
AUSGABE 06.02.2020  14:00 Uhr
PRÄSENTATION 15.04.2020  14:00 Uhr
BETREUUNG Prof. Ludwig Wappner, Falk Schneemann, Peter Hoffmann

 

Bühl

Im Rahmen der Vorlesungsreihe, die sich im dritten Bachelor-Semester mit dem Wesen großer Räume sowie dem Konstruieren und Fügen mit verschiedenen spezifischen Materialien auseinandersetzt, waren wir mit ca. 100 Studierenden bei der Firma USM in Bühl eingeladen. Das von Fritz Haller geplante Gebäude wurde zwischen 1982 und 1992 in drei Bauabschnitten im Stahlbausystem Maxi errichtet und steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Nach der Vorlesung zum Thema Stahlbau, für die der Raum die perfekte Umgebung bot, hatten wir Gelegenheit, die ehemalige Montagehalle und die Verwaltungsräume zu besichtigen.

OIA Ausstellung

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Ausstellungseröffnung "Der Ort, die Identität, die Architektur"
Rathaus in Sasbachwalden
26. November 2019, 19:00 Uhr

European Steel Design Award 2019

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Die Masterarbeit von Valerio Calavetta wurde am 14.10.2019 in Brüssel mit dem Europeen Steel Design Award ausgezeichnet. Mit seinem Entwurf "Wohnen im Wildparkstadion" vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) konnte er die Jury für sich gewinnen und erhielt einen der drei europäischen Preise. Sein Hybrid zeigt eine Option für die Zukunft der Stadt: Sport, Wohnen und Studieren sind unter einem Dach vereint. Das identitätsstiftendes Gebäude schafft spannende Verbindungsräume zwischen den einzelnen Funktionen.

Schelling Studienpreis 2019

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Angehaltene Zeit

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Auch in einer Phase rasanter gesellschaftlicher und technologischer Herausforderungen und Veränderungen kommt in der universitären Ausbildung der Architekturfakultät des KIT in Karlsruhe, nach wie vor dem Entwerfen und Konstruieren von Bauwerken eine Schlüsselfunktion zu. Daran gilt es festzuhalten und diese Qualitäten im Studium weiterhin zu stärken, stetig zu erweitern und immer wieder abzugleichen mit den aktuellen und zukünftigen Entwicklungen in der Lehre und Forschung, in der Praxis, sowie in gesellschaftlichen Fragen. Diese Ausstellung zeigt die meist verborgenen kreativen Schätze studentischer Arbeiten aus den letzten Jahren als ein Stück angehaltener Zeit. Entwerfen und Konstruieren wird gleichzeitig als aktiver Prozess sichtbar, der in wechselseitiger Beziehung zu den gegenwärtigen und kommenden Herausforderungen unserer Gesellschaft steht. Hierzu braucht es nach wie vor das enorme Potential und die ungebrochene kreative Leidenschaft einer jungen Generation von Architekt*innen, gepaart mit einer grundständigen Lehre, welche die Kultur des Planens und Bauens hochhält.
 

Vernissage: Montag, 22. Juli 2019, 19 Uhr
Begrüssung: Alexander Vohl, BDA Landesvorsitzender
Einführungsvortrag: Prof. Ludwig Wappner, KIT Karlsruhe

Öffnungszeiten: Di – Fr 10 – 13 / 15 – 18 Uhr
Sa/So, Feiertage sowie 04.10. 2019
geschlossen Sommerpause 12. bis 30. Aug 2019

Baunetz

Rabufetti

Noel Rabuffetti gewinnt Campus Masters der BauNetz im Juni.
Hier geht es zum Artikel. 

Weinbrenner Preis

Bernd Seeland

Noel Rabuffetti (rechts im Bild) wurde im Rahmen der Masterverabschiedung für seine Abschlussschlussarbeit mit dem Weinbrenner-Preis ausgezeichnet. Der Entwurf ARQUSTICA ist ein schwimmendes Konzerthaus im Dreiländereck auf dem Bodensee. Der Entwurf formuliert ein trinationalen Ort des Zusammenkommens und dient der Südwestdeutschen Philharmonie in Konstanz sowie dem Dreiländereck am Bodensee als mobiles Konzerthaus. 
Foto: Preisträger der Weinbrenner-Preises mit Prof. Dr. Georg Vrachliotis

 

Der Geist der Baukunst

IEB

Sechs Universitäten stellten Studierenden der Architektur die Aufgabe, im Rahmen ihrer Semesterarbeit einen Kino-Neubau für Durlach zu entwerfen. Es galt, ein urbanes und hybrides Gebäude zu planen, in dem die öffentliche Nutzung als Lichtspielhaus mit der privaten Nutzung als Wohnhaus kombiniert werden sollte. Das Gebäude sollte auch deswegen für ein Grundstück in Durlach entworfen werden, weil der Stadtteil seit 1980 über kein eigenes Kino mehr verfügt. Eine Auswahl der entstandenen Pläne und Modelle wird nun im Rahmen der Ausstellung im Pfinzgaumuseum zur Diskussion gestellt.

An dem gemeinsamen Forschungsprojekt beteiligt waren folgende Universitäten:
Prof. Nagler / TU München
Prof. Schneider / RWTH Aachen
Prof. Kleine-Kraneburg & Prof. Zünd / TU Kaiserslautern
Prof. i.V. Theissen / TU Darmstadt
Prof. Kahlfeldt / TU Dortmund
Prof. Wappner / KIT Karlsruhe

Die Ausstellung wird vom 15.5. bis zum 22.5. an der Faktultät für Architektur im Foyer des 2. OG gezeigt.

Gewinner Schelling Studienpreis 2017

Der Schelling Studienpreis ist das studentische Pendant des renommierten Schelling-Preises, der alle zwei Jahre von der Schelling Architekturstiftung in Karlsruhe an internationale Architekturschaffende verliehen wird. Am gestrigen Abend wurde die Preisverleihung an der Fakultät abgehalten. Als Gewinner gingen Lisa Kahl und Damian Platten hervor (Bild rechts unten). Der Lehrstuhl gratuliert.

 

Ausstellung Der Geist der Baukunst

STADT WOHNEN TRIER - Die Präsentation von ausgewählten studentischen Arbeiten eines gemeinsamen Forschungsprojekts zur Baukonstruktionslehre an deutschen Universitäten fand am 10.08.2017 statt. Die Ausstellung ausgewählter Arbeiten ist derzeit im Foyer im 2. OG des Gebäudes 20.40 zu sehen.

RWTH Aachen | TU Darmstadt | TU Dortmund | TU Kaiserslautern | KIT Karlsruhe | TU München

Schelling Studienpreis 2017

Der Schelling Studienpreis ist das studentische Pendant des renommierten Schelling-Preises, der alle zwei Jahre von der Schelling Architekturstiftung in Karlsruhe an internationale Architekturschaffende verliehen wird.

Concrete Design Competition 2016/17 Surface

Philipp Staab hat mit seinem Entwurf eines Schaulagers SAAI den Concrete Design Preis 2017 für Studierende gewonnen. Die Arbeit wurde von Prof. Ludwig Wappner betreut.
SURFACE war Thema des diesjährigen Concrete Design Competitions  zur 10. Runde des Studentenwettbewerbs zum Baustoff Beton wurden knapp 50 Projekte von Studierenden von 26 deutschen Hochschulen eingereicht. Die Jury mit Prof. Mark Braun (Hochschule der Bildenden Künste Saar), Prof. Heike Hanada (FH Potsdam - Potsdam School of Architecture), Frank Kaltenbach (Redaktion DETAIL / Akademie der Bildenden Künste München), Prof. Harald Kloft (Technischen Universität Braunschweig), Prof. Ralf Pasel (Technische Universität Berlin) und Ulrich Nolting (InformationsZentrum Beton) vergab drei Preise an Teams von der TU München, der TU Dortmund und dem Karlsruher Institut für Technologie, die nun zu einer Architekturreise nach Lissabon und Porto eingeladen werden.
Philipp Staab hat mit seinem Entwurf   eines Schaulagers für das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau SAAI überzeugt. Nicht nur durch seinen ebenso ungewohnten wie überzeugenden Umgang mit historischen Bestandsbauten und dem Baustoff Beton, der hier eine leichte, fast immaterielle Erscheinung bekommt. Das neue Archiv mit Lager- und Ausstellungsflächen für den Bestand an Modellen, Zeichnungen und Fotografien des SAAI wird in die bestehenden Gebäude des ehemaligen Zeughaus-Komplexes auf dem Karlsruher Universitätsgelände gleichsam implantiert: Drei der fünf Häuser des historischen Ensembles aus dem 18. Jahrhundert werden, teilweise entkernt, mit neuen Einbauten aus Beton gefüllt und durch steil aufragende Dachkörper in ihrer Höhe fast verdoppelt.
Herzlichen Glückwunsch!

 

Der Geist der Baukunst

STADT WOHNEN TRIER - Die Präsentation von ausgewählten studentischen Arbeiten eines gemeinsamen Forschungsprojekts zur Baukonstruktionslehre an deutschen Universitäten fand am 10.08.2017 statt. Eine kleine Ausstellung der Karlsruher Arbeiten ist derzeit vor dem Lehrstuhl zu sehen. Im November wird es dann eine Ausstellung ausgewählter Arbeiten aller teilnehmenden Universitäten geben.

RWTH Aachen | TU Darmstadt | TU Dortmund | TU Kaiserslautern | KIT Karlsruhe | TU München

Wohnen im Wildpark

Baunetz prämiert jedes Jahr die besten Abschlussarbeiten aus Bachelor-, Master- und Diplom-Studiengängen. Die Masterarbeit von Valerio Calavetta wurde mit dem Architektenpreis prämiert, der in diesem Jahr von Christian Knoche, vom Büro Knoche Architekten, verliehen wurde. Zum ganzen Artikel der Baunetz geht es hier.

Mastervorbesprechungen WS 17/18

Ausstellung SAAI Schaulager

Die Ausstellung wurde am 23. Mai von Prof. Wappner und Prof. Dr. Vrachliotis feierlich eröffnet. Die Arbeiten sind noch bis 02. Juni ausgestellt.

Eindrücke Exkursion Ljubljana

Ausstellung SAAI

Die Ausstellung zeigt studentische Entwürfe, die das Erweiterungspotential des derzeitigen Standortes des SAAI im ehemaligen Zeughauses auf dem Gelände des KIT Campus Süd untersuchen.Das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau SAAI ist spätestens seit der Übernahme des Nachlasses des Pritzker-Preisträgers Frei Otto eine Institution von internationalem Rang. Es ist derzeit über mehrere Standorte in Karlsruhe verteilt und besitzt somit keine angemessene Unterbringung. Durch eine Zusammenführung der verschiedenen Standorte und die Einrichtung eines Schaulagers möchte das SAAI sich für Forscher, Fachleute und Laien auf eine neue Weise öffnen und seinen Bestand an Modellen, Zeichnungen, Fotografien etc. angemessen in Karlsruhe unterbringen.

 

 

Stegreif Kontext

Der Karlsruher Ortsteil Durlach ist als Untersuchungsraum regionaler Identitäten und baulicher Entwicklungspotentiale ein ideales Lehr- und Forschungsobjekt. Angrenzend an den Durlacher Altstadtring gibt es mit der Festhalle aus dem Jahr 1895 und ihrem Umfeld einen bisher ungenutzten Entwicklungsbereich, der durch seine Nachbarschaft zur Katholischen Kirche, zur Kita „St. Peter und Paul“ und zum Spiel- und Festplatz eine zentrale Position im öffentlichen Raum einnimmt. Die Eingangssituation zur bestehenden Festhalle ist aktuell verbaut und wenig einladend. Durch die Ergänzung des bestehenden Ensembles mit neuen Nutzungen wie Café, Restaurant, attraktiven Außenflächen oder Wohnen soll zum einen das Festhallenentrée geklärt und aufgewertet werden und zum anderen ein neuer hochwertiger und öffentlicher Ort als Treffpunkt Durlachs geschaffen werden.
Ausgabe und Vorstellung: Mi, 15.02.2016, 14:00 Uhr, Raum 240

 

 

IceLab III in weiter Ferne, so nah

Im Projekt ICElab entwickeln Studierende im Fachgebiet Konstruktive Entwurfsmethodik an der KIT-Fakultät für Architektur ein Forschungslabor für Patagonien. Erste Entwürfe entstanden im Sommersemester 2015, ein Jahr später verständigten sich die Studierenden auf einen Entwurf und bauten ihn an der Westhochschule in realer Größe auf. In der Audio-Slideshow erzählen die Studentinnen Abigail Brardt (24) und Claire Meyer (22) sowie der Student Luca Bastian (25) nicht nur von ihren Erfahrungen, sie hämmern auch und sägen und bohren.
Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Caroline Reich und der wissenschaftliche Mitarbeiter Daniel Baur stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Initiiert hatte das Projekt Professor Renzo Vallebuona, der Leiter des Fachgebiets. Im laufenden Wintersemester nahmen Studierende in dem Projekt an einem mehrtägigen Workshop bei der Firma alucobond in Singen teil, einem der Sponsoren des Projekts. „Ziel war es, das Material, dessen Verarbeitung und Herstellung besser kennenzulernen und auch selbst mit dem Material zu arbeiten“, sagt Caroline Reich.
Text Klaus Rümmele (PKM)

 

 

Schelling Architekturpreise 2016

Wir gratulieren! ARCHITECTEN DE VYLDER VINCK TAILLIEU (DVVT) sind die Schellingpreisträger 2016.
Das Kuratorium der Schelling Architekturstiftung hatte insgesamt drei Büros für den mit € 20.000 dotierten Architekturpreis nominiert, die sich bei der offiziellen Preisverleihung am 16.11.2016 mit kurzen Vorträgen der Öffentlichkeit sowie dem Wahlkuratorium vorgestellt haben.
Die 1992 in Karlsruhe von Trude Schelling-Karrer und Heinrich Klotz gegründete Schelling Architekturstiftung ist eine unabhängige Kulturstiftung, die alle zwei Jahre ihre Preise vergibt. Ein wechselndes, unabhängiges Wahlkuratorium entscheidet sich für die Nominierungen bzw. die Preisträger. Die Kuratoren sind Peter Cachola-Schmal, Christiane Fath, Louisa Hutton, Dietmar Steiner, Wilfried Wang, Ludwig Wappner.

 

 

Fakultäts Lehrpreis

Bei der Jahresfeier Mitte April in der Gartenhalle hat das KIT die Fakultätslehrpreise 2016 verliehen. Der Fakultätslehrpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jährlich in den elf Fakultäten ausgelobt. Die Preisträger an der Fakultät für Architektur sind Professor Renzo Vallebuona, Professor Ludwig Wappner und Akad. Oberrat Thomas Haug.