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 ENTWURF MUSEUM DER MODERNE IN GERONA

Wenn wir ein Museum entwickeln, dann arbeiten wir mit der Bewegung, mit Licht, mit der Wand, den Grundelementen der Archutektur schlechthin.

Gerona, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Katalonien, verfügt über eine kleine, aber feine Sammlung moderner Malerei. Hierzu gehören neben den Künstler des katalanischen Modernismo, die berühmten Katalanen Miró und Dalí, aber auch andere, meist mit engem regionalen Bezug, wie Picasso und Dunchamp.

Die Möglichkeiten des bestehenden Kunstmuseums inmitten der Altstadt sind räumlich begrenzt. Die Sammlung kann dort nur unzureichend präsentiert werden. Von daher soll ein Museum für moderne Kunst in einer eigenständigen Einrichtung untergebracht werden.

Zwischen der mittelalterlichen Stadt und den jüngeren Stadtteilen, überweigend aus dem 19. und 20. Jahrhundert, liegt der Fluss Onyar. Zur Lösung verkehrstechnischer Probleme überbaute man in den sechziger Jahre einen Teil des Flusses mit der sogenannten Plaza Catalunya. Dort wurden vor allem Parkplätze für die Besucher der Altstadt geschaffen. Die Entwicklung der Stadt mit ihrer wachsenden Universität, mit ihrer Vielzahl kultureller und politischer Einrichtungen und Institutionen, und nicht zuletzt auch durch den wirtschaftlichen Erfolg der Stadt und der Region und jährlich steigender Touristenzahlen hat die vermeintliche Lösung von damals längst überrollt. Teilweise schon vor Jahrzehnten mussten neue verkehrstechnische Lösungen gesucht und gefunden werden. Die Plaza Catalunya in ihrer jetzigen Form ist obsolet und kann neu gedacht werden.

Wir verknüpfen beide Fragestellungen. Wir konzipieren das Neue Museum an der Plaza Catalunya, an der Schnittstelle von Fluss, alter und neuer Stadt, und entwickeln die gesamte Situation neu.

Wie lassen sich die notwendigen Verbindungen zwischen den Ufern schaffen, welche Verkehrsflächen sind notwendig, wie präsent kann der Fluss sein, wie sieht das künftige Angebot an öffentlichem Raum aus? Wie lässt sich dort ein neues öffentliches Gebäude mit den vorhandenen räumlichen Strukturen verknüpfen? Welche Sichtbezüge wird es geben? Diese und viele weitere Fragen werden uns dabei beschäftigen.

 

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