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Sommersemester 2020

Technikum20.40+InstituteForDigital TechnologyInArchitecture

Die Architekturfakultät des KIT besitzt nach wie vor eine überregional beachtete Genese des Lehrens und Forschens im entwurflichen und konstruktiv-technischen Bereich. Um dieses Qualitätslabel in Lehre und Forschung weiter zu stärken und zukunftsgerichtet voranzutreiben, soll auf dem derzeitigen Parkplatz nördlich des Fakultätsgebäudes 20.40 ein Technikum in Anlehnung an eine vergleichbare Einrichtung an der ETH Zürich geplant und nach Möglichkeit auch bald realisiert werden. Das Technikum soll das derzeitige Institut für Entwerfen und Bautechnik mit lehrenden und forschenden Professoren und deren Teams beherbergen und dieses um eine Robotikhalle erweitern. In dieser Halle sollen zukünftig großmaßstäbliche Testreihen und Versuche mit Materialien, Bauteilen und kleineren Bauwerken durchgeführt werden. Das Technikum beherbergt außerdem die der ganzen Fakultät zur Verfügung stehende Digitalwerkstatt mit Fräsen, 3d Plottern, Lasern etc..

BEARBEITUNG   Einzelarbeit
TERMINE           Ausgabe: 22.04.2020 14:00 Uhr „digital“ per Videokonferenz
BETREUUNG      Prof. Ludwig Wappner, Falk Schneemann, Xuan Wang

 

 

DCOff-Site

Die Buchstaben DC stehen für Districtus Controllatus Pfalz, eine im deutschen Anbaugebiet Pfalz ab 2005 eingeführte Herkunfts- und Qualitätsbezeichnung. In dieser Region haben ca. 3.600 Winzer ihren Sitz, jeder einzelne- ungeachtet seiner Größe - mit individuellem Profil; alle eng verwoben mit der jeweiligen Ortsgeschichte, den Bodeneigenschaften und den lokalen Traditionen. Die Aufgabe besteht darin, ein „Mobiles Zentrum“ zu entwerfen, das sowohl programmatisch als auch physisch den Winzern einer Ort-schaft (oder einer Rebsorte) Raum bietet, sich zu präsentieren, aber auch um Seminare oder andere Events abzuhalten, die intra- und interdisziplinärem Austausch, bspw. mit Weinhochschulen, Bewohnern und Touristen eine Basis bieten. Die Intervention kann sich als freistehendes Gebäude, Ensemble oder als ein Eingriff in eine bestehende bauliche Struktur manifestieren. Jedoch ist zu gewährleisten, dass die Intervention nicht auf einen Ort begrenzt nutzbar ist und im Lauf seines Lebens- und Nutzungszyklus an unterschiedlichen Orten - in Abhängigkeit der jeweils charakteristischen lokalen Eigenschaften - positioniert und genutzt werden kann. Der Bau muss programmatisch und konstruktiv auf  diese Bedingungen eingehen.

BEARBEITUNG   Einzelarbeit, 2er-Gruppen ggf. nach Rücksprache möglich
TERMINE           Ausgabe: 23.04.2020 10:00 Uhr „digital“ per Videokonferenz
BETREUUNG      Prof. Renzo Vallebuona, Manuel Michalski, Sophia Schmidt, Hubert Schmidtler

 

 

Am Ende der Landebahn
Ein Haus zwischen Tempelhofer Feld und Anita-Berber-Park, Berlin

In unseren Städten liegen die Sedimente der Geschichte direkt vor uns, widersprüchlich, vergessen und doch spürbar. In Berlin begeg- net uns zwischen Schönefeld und Neukölln eine besonders spannen- de, noch verhältnismäßig junge Geschichte. Ein aufgelassener Flug- hafen und ein aufgegebener Friedhof liegen direkt nebeneinander, ihre Geschichte aufgeladen, unversöhnlich, ein Brennpunkt städti- schen Lebens und die räumliche Situation bis heute ungeklärt. Wir wollen versuchen an der Nahtstelle zwischen beiden eine städ- tebauliche und architektonische Antwort zu finden, Übergänge zu klären und zu ordnen, ein Haus, das verbindet und trennt, eine kla- re, bewusste Zugangssituation schafft, ein Tor zum Park, ein Tor zum Tempelhofer Feld, je nach Perspektive. Ein Ort, an dem es sich Woh- nen lässt, aber auch ein Ort zum Verweilen, ein Angebot für die Men- schen der Umgebung. Zwischen Park und Tempelhofer Feld soll ein Gebäude oder eine En- semble aus verschiedenen Gebäuden entwickelt werden, das den Übergang zwischen Park und ehemaligem Flughafen klärt und die Lücke in der vorhandenen Randbebauung schließt. Die vornehm- liche Nutzung ist Wohnen, begleitend können in der Regel Erdge- schoss Räume für gemeinschaftliche und soziale Nutzungen, Flächen der Nahversorgung, Dienstleistungen und Einrichtungen des Gast- gewerbes vorgesehen werden.

BEARBEITUNG   Einzelarbeit
TERMINE           Ausgabe: 23.04.2020 11:00 Uhr „digital“ per Videokonferenz
BETREUUNG      Thomas Haug