Home  | Impressum | Datenschutz | Sitemap | KIT

Wintersemester 19/20

TIMBER STUDENT HOUSING
studentisches Wohnen Campus Karlsruhe

In nahezu allen deutschen Universitätsstädten fehlen Wohnungen für Studierende, so auch in Karlsruhe. Im Rahmen dieses Entwurfes soll dieser Wohnraum auf dem Campus-Süd des KIT geschaffen werden. Zur Verfügung steht dafür ein Gebiet östlich des Adenauerringes und damit in unmittelbarer Nähe zur lebendigen Ost-Stadt. Für dieses Gebiet wird zunächst ein städtebauliches Konzept entwickelt, bevor der Entwurf für ein beispielhaftes Gebäude ausgearbeitet wird. Als Beitrag zur aktuellen Diskussion um Nachhaltigkeit und schonenden Umgang mit Ressourcen soll es sich dabei um einen Holz- oder Holzhybridbau handeln.
Aus Gründen der angestrebten Dichte, der sozialen Strukturen und der städtebaulichen Rahmenbedingungen soll es sich primär um vertikal organisierte Bauten handeln. Das Wohnen soll klar auf die Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten sein. Ob es sich hierbei um Einraumapartments oder Wohngemeinschaften handelt ist offen. Ob dabei Hochhäuser entstehen bleibt freigestellt. Auf einer Exkursion nach Vorarlberg werden wir beispielhafte zeitgenössische Holzbauten besichtigen. Es wird empfohlen, den Entwurf zusammen mit dem Seminar „Urban Multi Storey Timber Revolution“ zu belegen.

BEARBEITUNG     Einzelarbeit
TERMINE     Erster Termin: Donnerstag, 17.10.2017, 14:00 Uhr in Raum 240
BETREUUNG     Peter Hoffmann, Helge Hörmann, Falk Schneemann, Monica Tusinean, Xuan Wang

DOWNLOAD

 

TWO BRIDGES

Norrköping ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Östergötland, etwa zwei Autostunden süd-westlich von Stockholm gelegen. Die Stadt liegt unweit der Bucht Bråviken und ist geprägt durch den Motala Ström, einen wasserreichen Fluss, der sich durch die Stadt schneidet.
Im Bereich des Folkparken, der größten städtischen Grünfläche, soll der an dieser Stelle der etwa 75 m breite Fluss mit einer Holzbrücke überspannt werden, um eine rasche Verbindung für Fußgänger und Radfahrer in das Stadtzentrum zu schaffen.
Diese Brücke ist Teil des übergeordneten Konzeptes, einen Boulevard-Ring um das Zentrum von Norrköping zu schaffen. Finanzielle Mittel für die Realisierung der Maßnahme sind bereitgestellt. Konzeptionelle Ideen zur geplanten Brücke können im Entwurfsprozess auch zu Umgriffen zum angrenzenden Folkparken, einschließlich des kleinen Krematoriums und des Kapellenkomplexes, führen.
Der Entwurf findet in Zusammenarbeit mit der Königlich Technischen Hochschule Stockholm statt. Im Zuge der Bearbeitung werden neben der gemeinsamen Exkursion Hochschulübergreifende Online-Lehrveranstaltungen und gemeinsame Kritiken stattfinden. Es ist eine Ausstellung der Ergebnisse geplant.

In Zusammenarbeit mit KTH - Königlich Technische Hochschule Stockholm (Prof. Lynch)

AUSGABE    Donnerstag, 17.10.2019 um 11:00 Uhr, Raum 240
EXKURSION    Pflichtexkursion Schweiz
TEILNEHMER    12 Entwurfsplätze + 3 Erasmusplätze
BETREUUNG    Prof. Renzo Vallebuona, Manuel Michalski, Sophia Schmidt (Donnerstags)

DOWNLOAD
DOWNLOAD_KTH

 

AM SCHLOSS
Neubau Landesmuseum an der Ostflanke des Karlsruher Schlossplatzes

Mit baugeschichtlich beladenen Orten scheinen wir uns besonders schwer zu tun. Immer häufiger ist die Antwort Restauration, die Wiedererlangung eines vermeintlich idealen Zustandes, Frankfurt am Römer, in Berlin Bauakademie und Altes Schloss, drei Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit. Es ist wie ein Eingeständnis des Versagens moderner Architektur, die immer weniger in der Lage scheint, menschliche Bedürfnisse nach Identität und räumlicher Qualität zu erfüllen. Es gab Zeiten da war das anders, mit beherzten Eingriffen, in der Gewissheit das Richtige, in die Zukunft gerichtete zu tun, rückte man bedeutsamen Bauten und Plätzen zu Leibe.  Am Karlsruher Schlossplatz finden wir verschiedene Zeugnisse aus solchen Phasen. Bis in die siebziger Jahre hinein übte man einen selbstbewussten Umgang mit dem baulichen Erbe. Bundesverfassungsgericht und die Pavillons der Universität Karlsruhe am Schloss zeigen diese Haltung. Leichtigkeit und Offenheit zeichneten ein hoffnungsvolles Bild der noch jungen Republik. Das hat sich gewandelt. Eher von Verunsicherung scheinen die jüngsten Ergänzungsbauten am Zirkel getragen. Die Kollegiengebäude am Schlossplatz sind sanierungsbedürftig. Erhebliche  Schadstoffbelastungen erschweren den Umgang. Eigentlich sind die Gebäude reif für den Abbruch. Sich das einzugestehen fällt schwer und so hält man noch an den Sanierungsplänen fest.
Wie könnte aber eine Neubebauung aussehen? Welche Nutzungen wären angemessen. Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen. Städtebaul und Programm sollen ein angemessenes Gesamtensemble erzeugen. Der bedeutende, sehr gut erschlossene Ort eröffnet die Möglichkeit hochwertiger Nutzungen, die über die vorhandene Institutsbebauung weit hinausgehen.
Landesmuseum im Schloss, Museum am Markt, Ausstellungsflächen Majolika, Shop für Museum und KIT Besucherzentrum, Café, Restaurant, Forum Recht, KIT Besucherzentrum mit Informationsbereich, Ausstellungsflächen, Hörsaal und Schülerbereich, und als mögliche Ergänzung KIT Institutsgebäude mit Arbeits- und Lehrbereich, Hörsälen und Seminarräumen, sind die Stichworte die allesamt oder in einer Auswahl die Grundlage für die Bebauung bieten.

17.10.2019    10:00 Uhr - 11:00, Raum 240, Entwurfsausgabe
05.12.2019    9:00 bis 17:00, Zwischenkritik mit Gast
13.02.2020    Abgabe und Durchsprache


BETREUUNG    Thomas Haug
TERMINE    jeweils Donnerstag, 8:30 bis 17:00 Uhr

DOWNLOAD