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Sommersemester 2019

der ORT, die IDENTITÄT, die ARCHITEKTUR

Das Seminar beschäftigt sich mit dem konkreten Ort als Anknüpfungspunkt im Entwurf. Über die analytische Auseinandersetzung mit der Architektur der Stadt und mit der Fassadengestaltung ihrer Häuser, die über den sinnlichen Ausdruck ihrer Materialität, ihrer handwerklichen Konstruktion und ihrer Gestaltungselemente den Stadtraum prägen, soll ein kritisches Bewusstsein für die vorhandene Baukultur entwickelt werden. Der hierbei erworbene „Wissensschatz“ kann Werkzeug und Anregung für den eigenen Entwurf sein, der Bestehendes mit Neuem verzahnt und den Ort in seiner Identität weiterdenkt.
In der Zielformulierung legt das Seminar einen besonderen Schwerpunkt auf die Neuinterpretation und Weiterentwicklung eigenständiger Fassadenthemen, die über ihre Konstruktion, Materialität und Gestaltung dem öffentlichen Raum ein Gesicht geben und Neues in die Kontinuität des Ortes verankern. So liegen mögliche Ansätze der architektonischen Gestaltung in der konstruktiven Ausformulierung und Volumetrie der Baukörper, in dem Übergang von Innen und Außen, von Privatheit zu Öffentlichkeit und in dem Aufbau und Ausdruck der Fassaden.

BEARBEITUNG   Einzelarbeit / 2er Team    
AUSGABE   Mittwoch, 24.04.2019 um 14:30 Uhr, Raum 240
TERMINE   Mittwochs , 14:30 Uhr - 16:00 Uhr
LEITUNG   Dr. Ulrike Fischer

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PHASE_0

Im Vorfeld planerischer Tätigkeit steht zunächst die Projektidee. Was kann aus einem ungenutzten Grundstück oder Gebäude werden? Was muss ein Architekt wissen bzw. unternehmen, wenn er eine aktive Rolle in der Entwicklung oder Verbesserung unserer Städte übernehmen will? Wann, wie und durch wen werden die Weichen für ein erfolgreiches Bauvorhaben gestellt? Wie kann die Projektidee aussichtsreich vermarktet werden?
Solche und ähnliche Fragen beschäftigen uns in diesem Seminar. Es geht also um das Finden oder Erfinden eines Projekts und die Definition von Vorgaben und Zielen. Dazu müssen zunächst die Elemente der Projektentwicklung und der Grundlagenermittlung kennengelernt und hinterfragt werden. Das Seminar gliedert sich in einen theoretischen und in einen praktischen Teil. Zunächst werden die Grundlagen und Rahmenbedingung für erfolgreiche Projekte recherchiert und analysiert. Die Erkenntnisse sind in einem Referat vorzustellen. Im praktischen Teil ist an einem selbst gewählten Grundstück eine Projektidee zu finden bzw. zu erfinden und deren speziellen Grundlagen, Bedingungen und Chancen aufzuzeigen. In dieser Phase erfolgt eine individuelle Betreuung.
Als Leistungsnachweis dienen, das Referat nach der allgemeinen Grundlagenrecherche zum Thema Projektentwicklung und die Dokumentation der Ideenfindung und der Grundlagenermittlung des eigenen Projekts.
Das Seminar ist als Wahlfach im Prüfungsgebiet 4, ausgewählte Gebiete des Planens und Konstruierens angesiedelt und wird mit 4 SWS anerkannt.

TERMINE    29. April 2019     Erstes Treffen, Seminarraum 240, Fachgebiet Baukonstruktion
Anschließend zweiwöchig Montags 14:00 – 18:00
LEITUNG    Prof. Wolfgang Grether


SEMINARMATERIALKONZEPT

Betrachten wir Architektur, dann nehmen wir zuerst die Oberflächen und ihre Materialität wahr. Räumliche Zusammenhänge erschließen sich erst allmählich. In der Transformation von der abstrakten Idee hin zur stofflichen Konkretisierung liegt ein wesentliches Moment des Entwurfsprozesses. Diesen Prozess werden wir anhand von Beispielen ergründen und die inneren Zusammenhänge zwischen Konzept und Materialisierung analytisch betrachten.
Jeder Studierende wählt ein Projekt, das er zeichnerisch erfasst und nach vollzieht und in einem kurzen Text die wesentlichen Elemente der Materialisierung, Konzeption und Historie zusammenfasst. Die erarbeiteten Ergebnisse werden in einer Dokumentation zusammengeführt.

BEARBEITUNG   Einzelarbeit (4 ECTS)
UNTERLAGEN   Layout- und Darstellungsvorgaben
LEISTUNGEN   6 bis 15 Projektblätter im Format B4 nach Vorgaben, beidseitig bedruckt, Entwurf, Fassadenschnitt und Details nach graphischen Vorgaben und Absprache gezeichnet, Nachweis der Quellen, Abbildungsnachweis, Abgabe im PDF-Format, InDesign-Datei (mit verpackten Verknüpfungen und .idml), CAD Zeichnungen (Vectorworks oder dxf) und als Ausdruck. Text mit Erläuterung zu Prozess, Konstruktion und Materialität.
TERMINE   Erster Termin: 2. Mai 2019, 14:30 Uhr, Raum 240 | Korrekturen nach Vereinbarung
LEITUNG   Thomas Haug

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